Warum viele Unternehmen
mit ihrem EPM-System unzufrieden sind

 

Die Anschaffung, Einführung und die Etablierung eines professionellen Projektmanagement-Systems sind selber komplexe Projekte, die nicht selten scheitern. Die cammunda Services GmbH hat nun unlängst eine Studie durchgeführt und Führungskräfte und Projektmanager aus insgesamt 346 Unternehmen befragt, wie zufrieden sie mit ihrer bestehenden Projektmanagement-Software sind. Das interessante Ergebnis:

36% der Befragten sind mit ihrem System wenigstens in Teilen nicht zufrieden.

Dieses Resultat legt mindestens eine Interpretation nahe: Offenbar kommt bei der Auswahl einer Software die Betrachtung der eigentlichen Bedürfnisse häufig zu kurz und viele Unternehmen analysieren zuerst Software-Lösungen und nicht die eigenen prozessualen Anforderungen. Dieses Vorgehen ist problematisch, denn die Einführung eines EPM-Systems ist aufwändig und kostet mitunter erhebliche Ressourcen durch:

  • Marktsondierung und Entscheidungsprozess,
  • Konfigurationen und Anpassungen,
  • Technische Implementierung,
  • Mitarbeiterschulung und Betreuung der Anwendung,
  • Pflege und Wartung.

Probleme treten häufig dann auf, wenn ersichtlich wird, dass die Applikation einige unternehmensspezifische Prozesse nicht oder nur unvollständig abbilden kann. Deshalb ist es von großer Bedeutung, die individuellen Bedürfnisse des Unternehmens und seiner Mitarbeiter im Vorfeld genau zu analysieren und zu identifizieren:

  • Welche Abläufe gibt es im Unternehmen?
  • Welche Prozesse sind heute essenziell?
  • Welche Prozesse könnten außerdem künftig größere Bedeutung einnehmen?
  • Sind die Zuständigkeiten klar definiert?

Diese Anforderungen müssen bei der Entscheidungsfindung die tragende Rolle spielen und als Maßstab an alle in Betracht zu ziehenden Systeme angelegt werden. Wir unterstützen Sie gerne beim Identifizieren Ihrer individuellen Anforderungen.

Einen Kommentar schreiben