Jede Woche ein neues Projektmanagement-System -
sind die bestehenden Lösungen schlecht?
Alle paar Wochen ein neuer “Stein der Weisen”
Der Bedarf an Projektmanagement-Software ist hoch. Ebenso breit ist das Angebot an entsprechender Software. Jede Woche – so hat man das Gefühl – erscheint eine neue Applikation, deren Entwickler der Ansicht sind, den Stein der Weisen gefunden zu haben … oder dies zumindest behaupten: Die neue Anwendung sei noch einfacher und noch intuitiver bedienbar, Projektmanagement funktioniere fast wie von selbst. Und auch die Bereitschaft in Unternehmen, neue Systeme auszuprobieren, ist hoch.
Auf den ersten Blick scheint ein Umstieg auf ein soeben erschienenes gefälliges System durchaus eine Überlegung wert zu sein. Viele Hersteller neuer Applikationen kennen sich offenbar bestens im Marketing-Bereich und ihre Designer und Entwickler ausgezeichnet mit Benutzeroberflächen aus. Nicht selten hinterlässt ein äußerst ansprechendes und einfach zu bedienendes User-Interface sofort Eindruck und sorgt für reges Interesse.
PM-Software muss sich vielen Bedingungen stellen
Allerdings muss sich jedes System auf Herz und Nieren testen lassen. Sobald ein Unternehmen die eigenen Bedürfnisse als Maßstab anlegt, werden die Probleme nämlich offensichtlich:
- Verfügt das System über eine professionelle Zeit- und Kostenerfassung?
- Ist eine Rechnungsstellung mit variablen Preisen für Arbeitspakete, Projekte und Projektabschnitte, Kunden, Mitarbeiter, Zeiträume usw. möglich? (Achtung: Auch für interne Leistungen müssen Sie ja Kosten und Erträge berechnen, wenn Sie professionell arbeiten wollen!)
- Wie ausgereift ist die Angebotsverwaltung? (Intern würde man wohl eher von Kostenplanung und Aufwandskalkulation sprechen, was aber die gleiche Funktion beschreibt.)
- Wie umfassend ist das Auswertungssystem?
Oft muss gar nicht weiter in die Tiefe gegangen werden, denn schon an diesen Ansprüchen scheitern die meisten Applikationen. Professionelles Projektmanagement ist unmöglich, wenn die Software nicht einmal über diese Funktionen verfügt.
Die große Anzahl von Projektmanagement-Anwendungen lässt nicht die geringste Aussage über deren Güte zu, denn nach wie vor ist Masse nicht gleich Klasse. Viele neue Applikationen sehen gut aus und warten durchaus mit einigen interessanten Ideen und Ansätzen auf – aber sie sind noch Jahre davon entfernt, funktional das anzubieten, was ein professionelles Unternehmen für ein systematisches und umfassendes Projektmanagement benötigt.
Dazu gehört insbesondere bei Dienstleistungsunternehmen, die Ihre Leistungen abrechnen wollen, dass ein System alle prozessrelevanten Funktionalitäten vollständig abbilden kann und zudem die zentralen kaufmännischen Funktionalitäten wie Kalkulation, Angebotserstellung und -verwaltung, Auftragsbestätigung, Zahlungspläne, Kosten, Ein- und Ausgangsrechnungen etc. unterstützt. Wird zum Beispiel die von Ihnen zuletzt evaluierte Open-Source-Lösung trotz aller ehrenwerten Ambitionen ihres (meist kleinen) Entwickler-Teams das leisten können?
Was sich über lange Zeit hinweg behauptet, ist auch gut.
Die Schwemme an neuen Systemen ebbt deshalb nicht ab, weil viele ein kleines Stück vom großen (Markt-)Kuchen abbekommen möchten. Das heißt ganz und gar nicht, dass die bestehenden und bewährten Applikationen schlecht sind; im Gegenteil: Sie sind ausgereift und auf Unternehmensbedürfnisse zugeschnitten.
Am Markt gibt es seit Jahren einige (wenige!) hochprofessionelle Systeme, die sich erfolgreich behaupten und die immer dann im Fokus stehen, wenn Kunden, die über ein neues System nachdenken, umfassende Anforderungslisten vorlegen.
Projectile gehört dazu.
Projektmanagement ist ein sehr individueller Prozess, der genau auf die Bedürfnisse eines Unternehmens zugeschnitten sein muss. Es lohnt sich immer, eine konkrete Liste mit Bedingungen zu erstellen und genau zu prüfen, wie viele dieser Anforderungen ein Projektmanagement-System tatsächlich abdecken kann. Gern beraten wir Sie unverbindlich.


